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Deutschland untersucht großen E. coli-Ausbruch, von dem mehr als 120 Menschen betroffen sind
vor 5 Monaten •source foodsafetynews.com
Germany
Update 13. November 2025:Die Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern haben ihren letzten zusätzlichen Lagebericht zum EHEC/HUS-Ausbruch veröffentlicht. Laut offiziellen Angaben hat sich der Ausbruch erheblich verlangsamt und nimmt weiter ab, da seit Ende September keine neuen Fälle mehr mit dem Ereignis in Verbindung gebracht wurden. Insgesamt 164 EHEC-Infektionen und 19 HUS-Fälle wurden in der Region im Zusammenhang mit diesem Ausbruch registriert.
Der letzte bestätigte EHEC-Fall in Mecklenburg-Vorpommern wurde am 30. September 2025 gemeldet, und der letzte ausbruchsbedingte HUS-Fall wurde am 22. September 2025 symptomatisch. Die Behörden werden nun nur dann aktualisierte Fallzahlen veröffentlichen, wenn ein signifikanter Anstieg eintritt, obwohl die routinemäßige wöchentliche Meldung von EHEC- und HUS-Infektionen fortgesetzt wird.
Aktualisierte Ausbruchszahlen (Deutschland, Stand 12. November 2025):
- 417 EHEC-Fälle (197 bestätigt)
- 164 mit Exposition in Mecklenburg-Vorpommern (83 bestätigt)
- Kinder: 65 Fälle
- Erwachsene: 18 Fälle
- Verdachtsfälle: 81
- HUS-Fälle: insgesamt 61 (51 bestätigt), darunter 19 im Zusammenhang mit der MV-Exposition
Quelle: www.lagus.mv-regierung.de/Services/Aktuelles/
Update 22. Oktober 2025:
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der E. coli-Fälle (EHEC) auf 351 gestiegen, darunter 56 Fälle des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS). Davon stehen 151 Fälle im Zusammenhang mit der Exposition in der Region, wobei 80 Kinder und 65 Erwachsene betroffen sind.
Quelle: www.lagus.mv-regierung.de/Services/Aktuelles/
Update vom 2. Oktober 2025:
Die Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern haben seit dem Vortag keine neuen E. coli (EHEC) -Fälle gemeldet. Laboruntersuchungen haben nun 13 frühere Verdachtsfälle bestätigt, sodass sich die Gesamtzahl auf 255 Fälle erhöht hat, darunter 44 mit hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS).
Davon stehen 137 Fälle in Zusammenhang mit der Exposition in Mecklenburg-Vorpommern, 38 davon wurden bestätigt. Unter allen Patienten sind 126 Kinder und 19 Erwachsene.
Das Robert-Koch-Institut und LAGus beobachten den Ausbruch weiterhin und stellen fest, dass andere EHEC-Infektionen, an denen verschiedene Stämme beteiligt sind, nicht als Teil dieses Vorfalls angesehen werden.
Quelle: www.lagus.mv-regierung.de/Services/Aktuelles/
18. September 2025:
Deutsche Beamte sprechen derzeit mit einem bedeutenden E. coli-Ausbruch, der möglicherweise mit mehr als 120 Krankheiten in Verbindung gebracht wird. An dem Ausbruch ist der Stamm E. coli O45:H2 beteiligt. 67 bestätigte Fälle und 20 Personen entwickelten das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), eine schwere Erkrankung, die zu Nierenversagen führen kann. Der Ausbruch betrifft vor allem Kinder in Mecklenburg-Vorpommern.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) leiteten im August eine Untersuchung ein, nachdem sie einen Cluster von E. coli-Infektionen identifiziert hatten. Das Robert Koch-Institut (RKI) ist seit Ende August beteiligt. Erste Berichte deuteten auf fünf Fälle von E. coli oder HUS bei Kindern im Landkreis Vorpommern-Rügen hin, von denen vor allem Urlauber betroffen waren. Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) bestätigte den Ausbruchsstamm als E. coli O45:H2. Das Durchschnittsalter der bestätigten Fälle liegt bei 5 Jahren, wobei die Spanne zwischen unter 1 und 92 Jahren liegt.
Der Ausbruch wurde durch routinemäßige Überwachung und Berichterstattung durch die staatlichen Gesundheitsbehörden entdeckt. Das RKI führt Interviews mit Patienten und ihren Angehörigen durch, um mögliche Infektionsquellen zu identifizieren. Obwohl
Quelle: www.lagus.mv-regierung.de/Services/Aktuelles/
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