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Shigella-Ausbruch im Zusammenhang mit Reisen nach Kap Verde
vor 2 Monaten •source foodsafetynews.com
United Kingdom
Update vom 5. Februar 2026:Die britische Gesundheitsbehörde (UKHSA) hat bestätigt, dass der Shigella-Ausbruch im Zusammenhang mit Reisen nach Kap Verde auf 158 bestätigte Fälle gestiegen ist, die seit dem 1. Oktober 2025 gemeldet wurden. Davon meldeten 118 internationale Reisen, und 112 (95%) reisten nach Kap Verde, hauptsächlich in die Gebiete Santa Maria und Boa Vista.
Darüber hinaus hat UKHSA einen deutlichen Anstieg der Salmonellenfälle im Zusammenhang mit Reisen nach Kap Verde festgestellt. Seit dem 1. Oktober 2025 wurden 43 Salmonellenfälle in drei genetisch miteinander verbundenen Clustern mit Reisen in das Land in Verbindung gebracht.
Gesundheitsbehörden untersuchen weiterhin beide Ausbrüche und arbeiten mit internationalen Partnern zusammen. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.
Quelle: www.gov.uk/government/news/ukhsa-reminds-travellers-to-cape-verde-to-protect-against-gastrointestinal-infections
4. Dezember 2025:
Mehr als 130 Menschen im Vereinigten Königreich sind an Shigella-Infektionen erkrankt, wobei die meisten vor ihrer Erkrankung nach Kap Verde gereist sind. Die britische Health Security Agency (UKHSA) hat 137 bestätigte Fälle in England, Schottland und Wales identifiziert, von denen hauptsächlich Frauen betroffen sind.
Der Ausbruch, der im Oktober begann, betrifft Shigella sonnei. 113 Fälle gab es in England und jeweils 12 in Schottland und Wales. Die betroffenen Personen sind zwischen unter 1 Jahr und 81 Jahre alt und haben ein Durchschnittsalter von 54 Jahren. Die am stärksten betroffene Altersgruppe ist zwischen 50 und 59 Jahren alt. Die genetische Analyse von Proben deutet auf eine gemeinsame Quelle hin, und an der Untersuchung sind Public Health Scotland, Public Health Wales und die Public Health Agency in Nordirland beteiligt.
Der Ausbruch steht im Zusammenhang mit Reisen nach Kap Verde. 116 der 137 Fälle meldeten internationale Reisen, und 109 haben Kap Verde besucht, insbesondere die Gebiete Santa Maria und Boa Vista. Der betroffene Stamm von Shigella sonnei zeigt keine Resistenz gegen übliche antimikrobielle Mittel, die zur Behandlung von Reisediarrhoe eingesetzt werden. UKHSA setzt die internationale Kommunikation und die Ermittlungen zur Bekämpfung des Ausbruchs fort.
Quelle: www.foodsafetynews.com/2025/12/ukhsa-reports-travel-related-shigella-outbreak/
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