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E. coli-Ausbruch in belgischen Pflegeheimen
vor 5 Monaten •source belganewsagency.eu
Belgium
Update vom 1. Oktober 2025:Die belgischen Gesundheitsbehörden berichten, dass rohes Hackfleisch wahrscheinlich die Ursache des STEC-Ausbruchs war, von dem im August mehrere Pflegeheime heimgesucht wurden. Der Ausbruch betraf Bewohner von 11 Pflegeeinrichtungen in Flandern, der Wallonie und Brüssel, wobei neun Menschen starben und mehr als 70 krank wurden.
Die Ermittler stellten fest, dass in allen betroffenen Haushalten Rindfleisch aus derselben Charge serviert worden war, obwohl keine Proben aus dieser bestimmten Charge zum Testen zur Verfügung standen, sodass es unmöglich war, die Quelle durch Laboranalysen zu bestätigen. Im Rahmen der Untersuchung wurden über 70 Lebensmittelproben aus der gesamten Lieferkette untersucht.
Quelle: www.belganewsagency.eu/stec-outbreak-in-care-homes-raw-minced-meat-most-likely-source-of-infection
Update vom 1. September 2025:
Die Gesundheitsbehörden haben bestätigt, dass der STEC-Ausbruch in Belgien inzwischen acht Todesopfer gefordert hat, gegenüber vier zuvor gemeldeten. Sieben Todesfälle ereigneten sich in Flandern und einer in der Wallonie.
Der Ausbruch betraf mindestens acht Pflegeheime in Flandern und eines in der Wallonie. Weitere Fälle wurden in Brüssel und Ottignies gemeldet. Derzeit sind 63 Einwohner weiterhin krank: 48 in Flandern, 14 in der Wallonie und einer in Brüssel.
Die meisten Infektionen in Flandern wurden mit dem STEC-Stamm O157 in Verbindung gebracht. Der erste STEC-Fall in Brüssel wurde ebenfalls bestätigt. Die Behörden vermuten zwar, dass es sich bei der Quelle um kontaminierte Lebensmittel handelt, die vor einigen Wochen in Pflegeheimen zirkulierten, aber es wurden keine neuen Fälle im Zusammenhang mit Lebensmitteln festgestellt. Einige kürzlich aufgetretene Krankheiten können auf eine Übertragung von Person zu Person zurückzuführen sein.
Die Ermittler sammeln weiterhin Proben und verfolgen die Lebensmittelversorgungskette. Sie stellen fest, dass Berichten zufolge alle betroffenen Pflegeheime denselben Lieferanten haben. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen und angesichts der Verzögerung zwischen der Exposition und dem Auftreten der Symptome komplex.
Quelle: www.belganewsagency.eu/eight-dead-in-belgium-from-stec-outbreak-while-source-remains-unknown
28. August 2025:
Die belgischen Gesundheitsbehörden untersuchen einen STEC-Ausbruch (Shiga-Toxin-produzierende E. coli) in Pflegeheimen, bei dem möglicherweise vier Todesfälle mit dem Erreger in Verbindung stehen. Der Ausbruch hat 21 Menschen in Pflegezentren in Flämisch-Brabant, Antwerpen und Aalst. Ein Mitarbeiter ist ebenfalls infiziert, und die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.
Der Ausbruch betraf mehrere Pflegeheime. Zwischen dem 18. und 25. August wurden bestätigte Infektionen gemeldet. Laboruntersuchungen deuten darauf hin, dass alle Patienten mit demselben Bakterienstamm infiziert waren, was auf eine gemeinsame Quelle hindeutet. Das Gesundheitsministerium, die Bundesbehörde für die Sicherheit der Lebensmittelkette (FASFC), Sciensano und das nationale Referenzzentrum Belgiens arbeiten zusammen, um die Kontaminationsquelle ausfindig zu machen, von der vermutet wird, dass sie mit Lebensmitteln zusammenhängt.
Das Problem wurde entdeckt, nachdem mehrere Anwohner erkrankt waren, was zu Laboranalysen führte, die das Vorhandensein von STEC bestätigten. Die Untersuchung umfasst eine gründliche Überprüfung des Lebensmittelkonsums in den betroffenen Pflegezentren. In der Zwischenzeit hat das französische Molkereiunternehmen Gillot Camembert-Chargen wegen einer möglichen STEC-Kontamination zurückgerufen, obwohl kein direkter Zusammenhang mit den belgischen Fällen hergestellt wurde. Es wurden verstärkte Hygienemaßnahmen getroffen, und die Behörden warnen davor, dass im Laufe der Tests weitere Fälle auftauchen könnten.
Quelle: www.belganewsagency.eu/four-deaths-possibly-linked-to-e-coli-outbreak-in-belgian-nursing-homes
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