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Ausbruch
Länderübergreifender Salmonella Strathcona Ausbruch im Zusammenhang mit Tomaten
vor 1 Jahr •source efsa.europa.eu
Italy
####Aktualisierung 23. Oktober 2025:Ein anhaltender länderübergreifender Ausbruch von Salmonella Strathcona ST2559 betrifft weiterhin die Europäische Union und den Europäischen Wirtschaftsraum (EU/EWR). Zwischen 2023 und dem 30. September 2025 wurden insgesamt 437 bestätigte Fälle in 17 Ländern registriert, was 205 neue Infektionen seit der vorherigen Bewertung im November 2024 darstellt.
Gemeldete Fälle umfassen:
- Österreich (76)
- Kroatien (3)
- Tschechien (11)
- Dänemark (12)
- Estland (2)
- Finnland (5)
- Frankreich (43)
- Deutschland (113)
- Irland (6)
- Italien (123)
- Luxemburg (5)
- Niederlande (5)
- Norwegen (4)
- Slowakei (6)
- Slowenien (10)
- Spanien (3)
- Schweden (10).
Jüngste Untersuchungen bestätigen, dass kleine Tomaten aus Sizilien, Italien, weiterhin die wahrscheinliche Infektionsquelle darstellen. Dieselbe Schlussfolgerung wurde bei früheren Ausbrüchen in Österreich (2023) und Italien (2024) sowie bei einem Ausbruch 2011 in Dänemark erreicht, der mit derselben Tomatenquelle verbunden war.
Die italienische Lebensmittelsicherheitsbehörde hat seitdem die Umwelt- und Produkttests intensiviert. Salmonella Strathcona wurde in Bewässerungswasserproben eines Tomatenproduzenten in Sizilien nachgewiesen, was die Umweltkontamination als beitragenden Faktor bestätigt. Die Behörden stellten auch Lücken bei lokalen Inspektionen und im Bewässerungsmanagement fest, die das Fortbestehen der Kontamination begünstigt haben könnten.
Der Ausbruch zeigt wiederkehrende saisonale Muster und anhaltende Übertragung, was auf persistente Quellen in der Produktionsumgebung hindeutet. Das ECDC und die EFSA empfehlen verstärkte Umweltüberwachung und Kontrollmaßnahmen während des Tomatenanbaus, insbesondere bezüglich Wasserquellen, um weitere Kontamination zu verhindern.
Quelle: www.ecdc.europa.eu/en/publications-data/prolonged-multi-country-outbreak-salmonella-strathcona-st2559-linked-consumption
Aktualisierung 9. September 2025:
Weitere 50 Fälle wurden im länderübergreifenden Salmonella Strathcona-Ausbruch im Zusammenhang mit Tomaten gemeldet, wodurch sich die Gesamtzahl auf mehr als 300 Erkrankungen seit Januar 2023 erhöht.
Stand September 2025:
- 289 bestätigte Fälle wurden in 16 europäischen Ländern registriert.
- Vereinigtes Königreich: 29 Fälle.
- Vereinigte Staaten: 8 Fälle.
- Kanada: 5 Fälle (alle im Zusammenhang mit Reisen in Europa).
- Die am stärksten betroffenen Länder sind Italien (78 Fälle), Deutschland (68), Österreich (59) und Frankreich (24).
- Neun europäische Länder haben zwischen Januar und August 2025 29 neue Fälle gemeldet, wobei Italien die höchste Zahl (11) verzeichnete.
Die Behörden identifizieren weiterhin sizilianische Kirschtomaten (Sorten Ciliegino und Datterino) als wahrscheinliche Quelle. Italien hat einen landesweiten Probenahme- und Testplan implementiert, aber das ECDC und die EFSA warnen, dass dies ein anhaltender, saisonaler Ausbruch ist, der hauptsächlich zwischen Juni und Oktober wiederkehrt.
Beamte stellen fest, dass das Wiederauftreten von Fällen ohne Reisegeschichte auf anhaltende Übertragung und Verteilung kontaminierter Produkte über Italien hinaus hindeutet. Die Kontaminationsquelle wurde noch nicht lokalisiert, und weitere Umweltuntersuchungen sind im Gange.
Quelle: www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/Communicable%20disease%20threats%20report%2C%2030%20August-5%20September%202025%2C%20week%2036_0.pdf
13. November 2024:
Ein anhaltender länderübergreifender Ausbruch von Salmonella Strathcona ST2559, verbunden mit dem Verzehr von Tomaten, ist in der Europäischen Union/Europäischen Wirtschaftsraum (EU/EWR) und dem Vereinigten Königreich im Gange. Von Januar 2023 bis November 2024 wurden 232 bestätigte Fälle in 16 EU/EWR-Ländern und dem Vereinigten Königreich identifiziert: Österreich (33), Kroatien (3), Tschechien (10), Dänemark (9), Estland (1), Deutschland (62), Finnland (3), Frankreich (23), Irland (1), Italien (67), Luxemburg (2), Niederlande (2), Norwegen (3), Slowakei (5), Slowenien (2) und Schweden (6). Neunundzwanzig Fälle wurden auch im Vereinigten Königreich identifiziert.
Tomaten wurden als Infektionsvehikel in mehreren nationalen epidemiologischen Untersuchungen identifiziert, die als Reaktion auf diesen Ausbruch durchgeführt wurden. Genomsequenzierungs-Clusteranalysen deuten darauf hin, dass der Ausbruchsstamm aus mehreren betroffenen Ländern einen gemeinsamen jüngeren Ursprung hat.
Das Problem wurde durch epidemiologische, mikrobiologische und Rückverfolgbarkeitsuntersuchungen beim österreichischen Ausbruch 2023 und beim italienischen Ausbruch 2024 entdeckt. Diese Untersuchungen bestätigten, dass kleine Tomaten aus der Region Sizilien in Italien das Infektionsvehikel in diesen beiden Ausbrüchen waren. Dieselbe Schlussfolgerung wurde für einen historischen S. Strathcona ST2559-Ausbruch in Dänemark 2011 bestätigt. Weitere Untersuchungen sind im Gange, um zu verifizieren, ob kleine Tomaten aus Sizilien das Infektionsvehikel in allen EU-Ländern sind, die Fälle in diesem länderübergreifenden Ausbruch gemeldet haben oder weiterhin melden.
Quelle: www.efsa.europa.eu/sites/default/files/2024-11/9107.pdf
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